Tipps für den Alltag mit ADHS / ADS

Regeln und Belohnungen helfen dem Kind

Bild: ADHS, Tipps für den Alltag - Der Belohnungsplan

Kinder mit ADHS können lernen, bestimmte Seiten ihres Verhaltens zu kontrollieren. Führen Sie einige Regeln und einen Belohnungsplan ein, den Ihr Kind in seine tägliche Routine mit aufnimmt. Dadurch können Sie Verhaltensweisen, die Ihr Kind lernen soll, fördern und ihm vor Augen führen, was es geleistet hat.

Beispiel:

  • Setzen Sie sich mit Ihrem Kind zusammen und erarbeiten Sie einen Plan, welche Verhaltensweisen es lernen soll.
  • Beachten Sie, dass diese Verhaltensweisen Ihr Kind nicht überfordern sollen.
  • Stellen Sie Belohnungen in Aussicht, wenn es die Verhaltensweisen erfüllt.
  • Die Belohnungen sollten keine materiellen Dinge sein. Gehen Sie z. B. mit Ihrem Kind ins Kino oder ein Eis essen, wenn es sich fünfmal an die Zielvorgabe gehalten hat.
  • Wenn Ihr Kind das gewünschte Verhalten gezeigt hat, dann tragen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind z. B. einen "Smiley" in den Plan.
  • Dieser Plan sollte an einem Ort hängen, wo Ihr Kind seinen Punktestand kontrollieren kann.

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Sie werden unter der Therapie mit Methylphenidat (siehe auch medikamentöse Therapie) vielleicht feststellen, dass Ihr Kind weniger Appetit hat. Eine regelmäßige Nahrungsaufnahme kann dadurch schwierig sein. Denken Sie aber daran, dass Kinder normalerweise versuchen, den Mangel an Nahrung auf natürliche Art zu kompensieren. Bieten Sie Ihrem Kind, wenn es hungrig ist, hochkalorische Nahrung, auch wenn es nicht zur selben Zeit sein sollte, wie beim Rest der Familie. Machen Sie das Frühstück zur wichtigsten Mahlzeit und bereiten Sie es, bevor die erste Medikamentendosis ihre volle Wirkung erreicht.

Die beste Hilfe zum Umgang mit Ihrem Kind erhalten Sie im direkten Gespräch mit dem behandelnden Arzt.

Wenn Sie sich jedoch schon vorab bzw. begleitend zu ADHS informieren möchten, finden Sie unter den aufgelisteten Websites sicher Alles, was Sie wissen möchten. Auf vielen Seiten werden weitere Links, Bücherempfehlungen sowie Kontakte zu Selbsthilfegruppen genannt.

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